Hannover Beschreibung Hannover  
 
   
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Hannover

Dieser Text beschreibt Hannover.


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Hannover Artikel

Inhaltsverzeichnis
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Basisdaten

Hannover Beschreibung

Hannover Beschreibung
Bundesland
Niedersachsen
Regierungsbezirk
Hannover
Kreis
Region Hannover
Fläche
204,08 km²
Einwohner
517.310 â€²'(31.12.2002)
Bevölkerungsdichte
2.535 Einwohner/km²
Höhe
55 m ü. NN (Kröpcke)
Postleitzahlen
30001-30669 (alt: 3000)
Vorwahl
0511
Geografische Lage
52° 22′ n. Br.
9° 44′ ö. L.
KFZ-Kennzeichen
H
Gemeindeschlüssel
03 2 41 001
Gliederung des Stadtgebiets
11 Stadtbezirke mit
51 Stadtteilen
30159 Hannover
Website
www.hannover.de
E-Mail-Adresse
internetredaktion@hannover-stadt.de (mailto:internetredaktion@hannover-stadt.de)
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Politik

Oberbürgermeister
Herbert Schmalstieg (SPD)

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Hannover. Weiteres siehe: Hannover (Begriffsklärung).


Hannover [haˈnoË?fÉ?] ist eine Stadt in Norddeutschland. Sie ist die Landeshauptstadt und mit etwa einer halben Million Einwohnern zugleich die größte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die Stadt in dem Südosten des Landes ist Sitz der Region Hannover - einer Gebietskörperschaft besonderen Rechts - sowie des gleichnamigen Regierungsbezirks. Hannover ist mehrfacher Hochschulstandort (vergleiche Bildungseinrichtungen) und war in dem Jahr 2000 Gastgeber der Weltausstellung (Expo 2000). In Hannover findet mit dem Schützenfest Hannover jährlich Anfang Juli das größte Schützenfest der Welt statt. Die Einwohnerzahl der Stadt Hannover überschritt etwa 1875 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

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Geografie

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Das Neue Rathaus mit Maschteich

Hannover liegt in dem Tal der Leine, an dessen schmalster Stelle am Übergang zwischen niedersächsischem Berg- und Hügelland und norddeutschem Flachland. In dem Stadtgebiet mündet die Ihme in die Leine. In dem Westen der Stadt grenzen die Ausläufer des Weserberglandes, in dem Norden die Ausläufer der Lüneburger Heide an das Stadtgebiet.

Die nächstgelegenen größeren Städte sind Bremen, etwa 120 km nordwestlich, Hamburg, etwa 132 km nördlich, Dortmund, etwa 181 km südwestlich, Berlin, etwa 250 km östlich und Kassel, etwa 160 km südlich von Hannover.

Die höchste natürliche Erhebung des Stadtgebiets ist der Kronsberg mit 118,2 m. Hannovers Entfernung bis zur Nordsee beträgt 160 km, zur Ostsee 200 km und zu dem Harz 70 km.

Schreibweise des Namens in anderen Sprachen

Die englische Schreibweise Hannovers ist Hanover, die französische Hanovre. Das deutschsprachige Eigenschaftswort zu Hannover heißt hannoversch oder hannöversch, nicht jedoch (wie häufig zu hören) hannoveranisch. Als Hannoveraner werden die Einwohner Hannovers, aber auch eine Pferderasse, die sich besonders zur Dressur eignet, genannt (siehe Hannoveraner (Pferd)).

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Nachbarstädte und -gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden der Region Hannover grenzen an die Stadt Hannover (sie werden in dem Norden beginnend in dem Uhrzeigersinn genannt):

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Klima

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Klimadiagramm Hannover

Im langjährigen Durchschnitt erreicht die Lufttemperatur in Hannover 8,7 °C und es fallen 661 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 22 Sommertagen (klimatologische Nennung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden.
=== Stadtgliederung === Siehe Liste der Stadtbezirke und Stadtteile Hannovers

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Geschichte

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Hannover um 1689
Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Kröpke um 1895
Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Hannover 1939
Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Hannover 1945


Hannover entstand aus einem am Leineufer gelegenen mittelalterlichen Dorf. Die Abstammung des Wortes von "das hohe Ufer" ist allerdings umstritten. Hinweise auf eine Marktsiedlung an dieser Stelle gibt es bereits um das Jahr 1000. Der Vicus Hanovere (vicus: Marktflecken) wird erstmals um 1150 in dem hildesheimer "Miracula Sancti Bernwardi" erwähnt. 1241 erhält Hannover das Stadtprivileg. In dem 14. Jahrhundert erlebte Hannover eine erste Blütezeit. Während des Dreißigjährigen Krieges macht Herzog Georg von Calenberg 1636 die gut befestigte Stadt zu seiner Residenz. Als Residenzstadt erlebte Hannover in den folgenden 80 Jahren eine erneute Blütezeit. Die Bauten dieser Epoche der Geschichte Hannovers setzten nachhaltige Akzente in dem Stadtbild. Hierzu zählen unter anderem das Stadtschloss, die Sommerresidenz Herrenhausen und die Oper. Mit der Besteigung des englischen Throns als Georg I. durch den Kurfürsten Georg Ludwig in dem Jahr 1714 wurde das vom Adel geprägte gesellschaftliche Leben der Stadt allmählich von einer zunehmend bürgerlichen Gesellschaft abgelöst.

Verwaltungsmäßig war Hannover eine autonome Stadt innerhalb des Landes Hannover. 1823 wurde sie Sitz der "Landdrostei Hannover", einem Verwaltungsbezirk, aus dem später der Regierungsbezirk Hannover hervorging. 1824 wurde sie Sitz des Amtes Hannover, das durch Vereinigung des Gerichtsschulzenamtes Hannover und des Amtes Coldingen gegründet wurde. 1859 wurde das Amt Langenhagen eingegliedert.

Mit der von Preußen erzwungenen Kapitulation des Königreichs Hannover 1866 – zwei Tage nach der Schlacht von Langensalza, aus der Hannover zunächst als Sieger hervorgegangen war – wurde die Stadt zur Hauptstadt einer gleichnamigen preußischen Provinz.

1883 wurde Hannover eine kreisfreie Stadt und Sitz des aus dem Amt Hannover entstanden Landkreises Hannover sowie des aus der Landdrostei Hannover entstandenen Regierungsbezirks Hannover. In den 1920er Jahren wurde der Landkreis Hannover um den Landkreis Linden vergrößert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Hannover stark zerstört, so blieb die Aegidienkirche als Ruine und Mahnmal stehen. In der Nachkriegszeit wurde Hannover als "Vorreiter" der modernen Kunst und Architektur berühmt (zum Beispiel die Nanas von Niki de Saint Phalle).

Im Zuge der Kreisreform in Niedersachsen wurde der Landkreis Hannover zu dem 1. März 1974 um das Gebiet der Landkreise Burgdorf, Neustadt am Rübenberge und Springe vergrößert. Zu dem 1.11 2001 wurde der Landkreis Hannover schließlich mit der kreisfreien Stadt Hannover zur Region Hannover vereinigt. Formal ist Hannover somit keine kreisfreie Stadt mehr, ist aber nachdem Gesetz über die Region Hannover den kreisfreien Städten gleichgestellt, sofern in diesem Gesetz nichts anderes bestimmt ist.

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Eingemeindungen

Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung
amtliche Einwohnerzahl
am 30.06 2001:
515.219
Wohnberechtigte Bevölkerung
am 1. Januar 2002
(mit Haupt- und Nebenwohnung)
520.160
darunter:
    mit Hauptwohnung 507.401
    Frauen 266.278
    Ausländer 76.849
    Türken 20.714
    ehemalige Jugoslawen 8.637
    Griechen 4.987
    Spanier 3.356
    Evangelische 39,5%
    Katholische 14,6%


Folgende Städte und Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen wurden in die Stadt Hannover eingemeindet:

  • 1824: Calenberger Neustadt
  • 1847: Ernst-August-Stadt (Bezirk Vorort)
  • 1859: Vorstadt Hannover
  • 1869: Vorstadt Ohe-Glocksee
  • 1891: Gemeinden Hainholz, Herrenhausen, List und Vahrenwald
  • 1907: Gemeinden Bothfeld, Döhren, Groß Buchholz, Klein Buchholz/Lahe, Kirchrode, Mecklenheide-Stadtforst, Stöcken und Wülfel
  • 1909: Gemeinden Badenstedt, Bornum, Davenstedt, Limmer und Ricklingen
  • 1913: Wassergewinnungsgebiet Ricklingen
  • 1920: Stadt Linden
  • 1928: Schloss- und Gartenbezirk Herrenhausen, Gutsbezirke Leinhausen und Marienwerder
  • 1967: Teile von Bemerode
  • 1974: Stadt Misburg sowie Gemeinden Ahlem, Anderten, Bemerode, Vinnhorst, Wettbergen und Wülferode
Buch-Tipp: Handbuch Lederarbeiten. Taschen Mappen Börsen Masken Gürtel Die Beschreibung für das Buch "Handbuch Lederarbeiten. Taschen Mappen Börsen Masken Gürtel" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen der Stadt Hannover von 1190 bis zur Gegenwart ist im Artikel Einwohnerentwicklung von Hannover dargestellt.

Buch-Tipp: Kleine Holzbauten selbst gemacht Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Kleine Holzbauten selbst gemacht". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Kirchengeschichte bis zur Gegenwart

Die Stadt Hannover gehörte anfangs zu dem Gebiet des Bistums Minden beziehungsweise zu dem Archidiakonat Pattensen.

In der Altstadt Hannovers wurde 1533/34 und in der Neustadt 1544 die Reformation nach lutherischem Bekenntnis eingeführt. Danach war Hannover über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Katholiken und Reformierte Gemeindeglieder konnten bis 1800 in der Altstadt Hannovers kein Bürgerrecht erwerben. Dennoch gab es ab 1665 wieder eine katholische Gemeinde. 1697 entstand auch eine französisch-reformierte und 1702 eine deutsch-reformierte Gemeinde, die sich 1819 vereinigten.

1692 entstand das Kurfürstentum Hannover und mit ihm die heutige Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, deren Kirchenverwaltung in Hannover eingerichtet wurde. Ab 1815 wurde Hannover zu dem Königreich erhoben und das Kirchengebiet gliederte sich fortan in fünf relativ selbständige Konsistorialbezirke , darunter Hannover. 1866 wurde Hannover Sitz des Landeskonsistoriums der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Die Konsistorialbezirke waren seinerzeit in Superintendenturen eingeteilt. In der Stadt Hannover gab es zunächst vier Superintendenturen, die jedoch später zu dem Stadtkirchenverband Hannover vereinigt wurden. Heute gehören alle evangelischen Kirchengemeinden Hannovers, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt, zu dem Stadtkirchenverband Hannover innerhalb des gleichnamigen Sprengels der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hannover Sitz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie der Vereinigten Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD).

Die 1819 durch Vereinigung der 1697 beziehungsweise 1702 entstandenen französisch- beziehungsweise deutsch-reformierten Gemeinde entstandene reformierte Gemeinde Hannovers unterstand spätestens ab 1882 dem Konsistorium in Aurich, das seinerzeit oberste Kirchenbehörde aller reformierten Gemeinden innerhalb der Provinz Hannover wurde. Aus dieser Verwaltungsbehörde entstand später die heutige Evangelisch-reformierte Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland, zu der alle (landeskirchlichen) reformierten Gemeinden Hannovers gehören. Sie sind Teil des Synodalverbands X.

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Marktkirche um 1895

Die ab 1665 entstandene katholische Gemeinde gehörte zu dem Bistum Hildesheim, das 1824 neu festgelegt wurde und zunächst zur Kirchenprovinz Köln (Erzbistum Köln), ab 1930 zur Kirchenprovinz Paderborn (Erzbistum Paderborn) und seit 1995 zur neu gegründeten Kirchenprovinz Hamburg (Erzbistum Hamburg) gehört. Später entstanden weitere katholische Pfarrgemeinden, die heute alle zur Region Hannover des Bistums Hildesheim gehören. Die (kirchliche) Region Hannover ist in 6 Dekanate untergliedert und umfasst in etwa das Gebiet der politischen Region Hannover. Katholische Hauptkirche Hannovers und Sitz des Regionaldechants ist die Basilika St. Clemens. Neben römisch-katholischen Gemeinden gibt es in Hannover auch eine russisch Orthodoxe Kirche und eine serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde.

Auch verschiedene Freikirchen sind in Hannover vertreten. So ist Hannover Sitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die mehrere Gemeinden in Hannover hat. An weiteren Freikirchen sind vertreten: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Evangelisch-Methodistische Kirche (Methodisten), die Christus-Gemeinde Wettbergen und die Ichthys Freie Jesus-Gemeinde e.V..

Darüber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Neuapostolische Kirche, Die Christengemeinschaft, die Zeugen Jehovas und die Christliche Wissenschaft vertreten.

Heute (2003) gehört etwa die Hälfte der Hannoveraner einer der beiden großen christlichen Kirchen an.

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Politische Geschichte

In Hannover ist schon seit 1241 ein Rat nachweisbar. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts standen zwei Bürgermeister an der Spitze der Stadt. Daneben gab es einen aus 12 Mitglieder bestehenden so genannten "sitzenden Rat" mit dem "regierenden Bürgermeister". Die Mitglieder des Rats wechselten jährlich am 6.01. Die ausgeschiedenen Ratsherren (der "alte Rat") gehörten dann zu den Geschworenen. Später änderte sich die Zusammensetzung des Rates. Ab 1699 gehörten ihm zwei Bürgermeister, ein Syndikus, ein Sekretär, zwei Kämmerer und sechs Senatoren an. Ab 1825 gab es in Hannover ein Magistratskollegium, das de facto bis 1935 Bestand hatte. Während dieser Zeit trug das Stadtoberhaupt Hannovers den Titel "Stadtdirektor". Erst 1925 gab es einen Oberbürgermeister.

Die Calenberger Neustadt hatte eine eigene Verwaltung mit einem Vogt, später einem Gerichtsschulzen an der Spitze. Da sie erst 1710 zur Stadt erhoben wurde erhielt sie auch erst 1714 ein Ratskollegium, das bis zur Eingemeindung 1824 amtierte. Die ehemalige Stadt Linden hatte seit 1885 eine städtische Verfassung.

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Ernst-August-Platz um 1895

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Hannovers von der NSDAP eingesetzt. 1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde in Hannover die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch zusätzlich einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird. Dieser trägt den Titel "Bürgermeister".
Der bereits seit 1972 amtierende Oberbürgermeister Hannovers, Dr. Herbert Schmalstieg, wurde 1996 erstmals direkt gewählt und zuletzt 2001 für eine weitere Amtsperiode von 5 Jahren wiedergewählt. Er ist inzwischen der dienstälteste Oberbürgermeister einer Stadt in Deutschland.

Stadtdirektoren, Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister Hannovers seit 1818

  • 1818 - 1820: Dr. Christian Philipp Iffland, dirig. Bürgermeister der Altstadt
  • 1818 - 1824: Johann Friedrich Kaufmann, Bürgermeister der Neustadt und ab 1820 Gerichtsschulze der Alt- und Neustadt
  • 1818 - 1820: Ludwig Christian Zwicker, Bürgermeister
  • 1822 - 1824: Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt, Stadtdirektor
  • 1824 - 1843: Rudolf Wilhelm Rumann, Stadtdirektor
  • 1843 - 1853: Carl Friedrich Wilhelm Evers, Stadtdirektor
  • 1854 - 1882: Johann Carl Hermann Rasch, Stadtdirektor
  • 1883 - 1891: Ferdinand John Georg Haltenhoff, Stadtdirektor
  • 1891 - 1918: Heinrich Tramm, Stadtdirektor
  • 1918 - 1924: Robert Leinert, Oberbürgermeister
  • 1925: Gustav Fink, Bürgermeister
  • 1925 - 1937: Dr. Arthur Menge, Oberbürgermeister
  • 1937: Heinrich Müller, Bürgermeister
  • 1938 - 1942: Dr. Henricus Haltenhoff, Oberbürgermeister
  • 1942 - 1944: Ludwig Hoffmeister, Staatskommissar
  • 1943 - 1945: Egon Bönner, Bürgermeister und Staatskommissar
  • 1945 - 1946: Gustav Bratke, komissarischer Oberbürgermeister
  • 1946: Franz Henkel, Oberbürgermeister
  • 1946 - 1956: Wilhelm Weber, Oberbürgermeister
  • 1956 - 1972: August Holweg, Oberbürgermeister
  • 1972 - heute: Dr. h.c. Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren Hannovers 1946-1996

Buch-Tipp: Lebende Weidengeflechte im Garten Das Buch "Lebende Weidengeflechte in dem Garten" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Wappen

Das Wappen der Stadt Hannover zeigt eine silberne Mauer mit zwei Zinnentürmen auf rotem Grund; im offenen Tor unter schwarzem Fallgatter ein goldenes Schildchen mit einem grünen Kleeblatt; Zwischen den Türmen steht ein goldener Löwe.

Das Wappen ist bereits ab 1266 als Siegel nachweisbar, mit Kleeblatt (vorher Münzzeichen) allerdings erst ab 1534, wobei der Löwe das Symbol der Welfen beziehungsweise der Herrschaft Braunschweig ist, zu dessen Herrschaftsgebiet die Stadt gehörte. Seit 1929 hat das Stadtwappen seine heutige Form. Die alten Stadtfarben rot, gelb und grün wurden 1897 durch rot-weiß ersetzt.

Städtepartnerschaften

Hannover unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Ferner unterhielt Hannover zwischen 1971 und 1976 mit Utrecht (Niederlande) eine Städtepartnerschaft, die seinerzeit vom Rat der Stadt Utrecht aufgekündigt wurde.

Wirtschaft und Infrastruktur

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Einstige Grammophonfabrik Emil Berliners in der Kniestraße

Hannover ist eine bedeutende Messestadt. Jedes Frühjahr ist Hannover der Schauplatz der weltgrößten Computermesse CeBIT und der Industriemesse Hannover Messe. In dem Jahr 2000 fand in Hannover die Weltausstellung Expo statt.

Ansässige Unternehmen

In Hannover haben verschiedene Industriebetriebe ihren Sitz. Unter anderem die Reifenfirma Continental AG, die VW Nutzfahrzeuge, die Lebensmittelindustrie von Bahlsen, das Varta-Batteriewerk, die Schreibwarenhersteller Pelikan und Geha. Hannover ist zudem ein wichtiger Standort für Dienstleistungsunternehmen. Zu den Unternehmen, die Ihren Sitz in Hannover haben, gehören eine Reihe von Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen, zu dem Beispiel Norddeutsche Landesbank Girozentrale (NORD/LB), Allbank AG, AWD, Hannover Rück, Hannoversche Leben. Hinzu kommt der bekannte Touristikkonzern TUI AG (ehemals Preussag AG ). Weitgehend unbekannt ist die Firma MTU in dem Norden Hannovers in Langenhagen, eine global führende Firma auf dem Gebiet der Antriebswartung für kommerzielle Flugzeugantriebe. Ein weiterer großer Arbeitgeber sind die Stadtwerke Hannover. Sie versorgen Hannover mit Gas, Wasser, Wärme und elektrischer Energie.

Zusätzlich bekannte Unternehmen sind der nicht mehr existente Fahrzeughersteller Hanomag und einer der ältesten deutschen Schokoladenhersteller 6e184be4542575716adfc7e06f821 Tausend (1979 von Stollwerck aufgekauft).

Verkehr

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Hannoverscher Hauptbahnhof am Ernst-August-Platz

Hannover ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die Stadt wird von Eisenbahnen und Bundesautobahnen aus allen Himmelsrichtungen erreicht.

Der hannoversche Hauptbahnhof (s. dort) zählt zu den bedeutendsten Bahnknoten Deutschlands.

Im Nordosten der Stadt kreuzen sich die Bundesautobahnen 2 Dortmund-Berlin und 7 Hamburg-Frankfurt am Main. Darüber hinaus verlaufen die A 37, A 352, B 3, B 6, B 65, B 217, B 441 , B 443 und B 522 durch das hannoversche Stadtgebiet. Der urbane Stadtkern wird durch einen Ring aus A 2, Westschnellweg, Südschnellweg und Messeschnellweg umschlossen

In Hannover gibt es eines der modernsten Stadtbahnnetze Europas. Fünf S-Bahnlinien versorgen mit mehreren Stadtbahnlinien der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und Buslinien verschiedener Verkehrsunternehmen den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadt und des gesamten Umlands. Sie verkehren alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Großraum-Verkehr Hannover (GVH).

Hannover hat ferner vier Binnenhäfen am Mittellandkanal beziehungsweise direkt abzweigenden Stichkanälen und auch einen internationalen Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ). Zu dem Eisenbahnknotenpunkt Hannover gehört auch der Rangierbahnhof in dem benachbarten Seelze.

Medien

Hannover ist Sitz des Landesfunkhauses Niedersachsen des Norddeutschen Rundfunks. Als Tageszeitung erscheint in Hannover die Hannoversche Allgemeine Zeitung, sowie die Neue Presse. Beide Zeitungen werden von der Madsack Gruppe heraus gegeben. In Hannover gibt es außerdem das nichtkommerzielle Lokalradio Radio Flora.

Öffentliche Einrichtungen

Hannover ist Sitz folgender Einrichtung und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Bildung und Forschung

Hannover besitzt folgende Universitäten, Fachhochschulen beziehungsweise Forschungseinrichtungen:

  • Universität Hannover in der Nordstadt; die Universität geht zurück auf die 1831 eröffnete Höhere Gewerbeschule, aus der sich die Königlich-Technische Hochschule entwickelte, die 1899 zur Technischen Hochschule erhoben wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Hochschule für Gartenbau und Landeskultur und 1968 die Pädagogische Hochschule Hannover eingegliedert.
  • Medizinische Hochschule Hannover (MHH); gegründet 1965
  • Hochschule für Musik und Theater Hannover ; Die Hochschule geht zurück auf die Landesmusikschule beziehungsweise die private Hannoversche Schauspielschule, welche beide 1978 zusammen den Status einer Künstlerisch-Wissenschaftlichen Hochschule erhielten.
  • Tierärztliche Hochschule Hannover ; die 1778 als Königliche Roß-Arzney-Schule eröffnete und 1887 zur Hochschule erhobene Einrichtung, ist die älteste Hochschule in Hannover.
  • Fachhochschule Hannover; die Fachhochschule entstand aus verschiedenen Institutionen, unter anderem Werkkunstschule, Ingenieurakademie, Staatliche Baugewerkschule Nienburg. 1978 kam der Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen hinzu
  • Evangelische Fachhochschule Hannover ; die Fachhochschule in Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers wurde 1905 als Christlich-Soziale Frauenschule gegründet. 1971 wurde diese mit der Wichernschule (Höhere Fachschule für Sozial- und Jugendarbeit) zur Fachhochschule zusammen geschlossen
  • Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)
  • German International School of Management Administration (GISMA)
  • International Neuroscience Institute Hannover (INI) ; von Prof. Madjid Samii gegründete neurochirurgische Klinik und neurowissenschaftliches Forschungsinstitut
  • Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
  • Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie
  • Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM)

Dazu gibt es das Landesbildungszentrum für Blinde Hannover (LBZB)

Zudem gibt es folgende Bibliotheken:


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Niedersächsisches Staatstheater Hannover mit den Spielstätten Schauspielhaus, Ballhof, Ballhof 2 sowie Opernhaus.

Daneben gibt es Theater in privater Trägerschaft, die Landesbühne Hannover , das Neue Theater , das Theater am Küchengarten , Theater am Aegi , Theater an der Glocksee , rammbaff-theater und das Klecks-Theater Hannover e.V.

Musik

  • NDR Radiophilharmonie Hannover - Das Orchester wurde 1950 als "Rundfunkorchester Hannover des NWDR" gegründet und erhielt 1955 nach Trennung des Senders in NDR und WDR seinen heutigen Namen.
  • Vox Homana - Schwuler Männerchor Hannover, gegründet 1989
  • Jazz Club Hannover

Museen

Bauwerke

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Leibnizhaus am Holzmarkt in der Altstadt

Eine berühmte Sehenswürdigkeit Hannovers sind die Herrenhäuser Gärten, die zu den besterhaltenen Barockgärten Europas zählen.

Hinzu kommt das Wahrzeichen der Stadt, das Neue Rathaus. Sehenswert sind ferner das Leineschloss, das Leineufer mit den "Nanas" von Niki de Saint Phalle, der Ballhofplatz, die Marktkirche, der Holzmarkt mit dem Leibnizhaus, das Kreuzkirchenviertel, die Ruine der Aegidienkirche, das Anzeigerhochhaus von Fritz Höger (ältestes Hochhaus Deutschlands), der gläserne Verwaltungsbau der NORD/LB am Aegi des Architektenbüros Behnisch, Behnisch & Partner, der Gehry-Tower des Architekten Frank O. Gehry, der Maschsee, verschiedene Parks und Stadtwälder wie der Georgengarten, die Leinemasch oder die Eilenriede. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind durch den "roten Faden" miteinander verbunden, einer 4,2 km langen Linie, die mit roter Farbe auf das Straßenpflaster gepinselt wurde. Eine Beschreibung des Rundgangs ist in der Touristik-Information am Hauptbahnhof erhältlich.

Außerhalb der Innenstadt ist das in dem Süden der Stadt nahe dem Messegelände gelegene ehemalige Gelände der Weltausstellung Expo 2000 - immerhin in Teilen - sehenswert. Insbesondere die noch erhaltenen Nationenpavillons, zu dem Beispiel von Deutschland, Niederlande, Spanien, Ungarn und Jemen, vermitteln einen architektonischen Eindruck dieser für Hannover einmaligen Großveranstaltung.

Im Stadtteil Gr. Buchholz steht mit dem Telemax der höchste TV-Turm Norddeutschlands. Der alte Fernsehturm am Bahnhof wird heute als VW-Tower genannt, und dient ca. noch zu Werbezwecken. Ein weiterer bemerkenswerter Turm in Hannover ist der mit einer Aussichtsplattform in 65 Meter versehene 88,8 Meter hohe Hermesturm, der durch seine markante Doppelröhrenkonstruktion auffällt.

Im Stadtteil Anderten findet sich die 1928 eingeweihte und damals größte Binnenschleuse Europas, die Hindenburgschleuse.

Hannover Beschreibung
Hannover Beschreibung
Panoramablick von der Aussichtsplattform in dem Neuen Rathaus

Gärten und Parks

Sport

  • Hannover ist eines der Zentren des Eishockeys in Deutschland. So spielen beim Messegelände in der TUI Arena die Hannover Scorpions, während in der Arena des Stadtteiles Kleefeld die Hannover Indians ihr Domizil haben.
  • Auch in dem Fußball gibt es zwei Lokalgrößen: Den Bundesligaverein Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V., kurz "Hannover 96" (Website (http://www.hannover96.de)) oder "die Roten", und den SV Arminia Hannover, kurz "SVA" oder "die Blauen". Der erste deutsche Fußballklub wurde in Hannover gegründet, wobei Rugby in der ersten Zeit wohl das Hauptbetätigungsfeld darstellte.
  • Hannover ist die dominierende deutsche Stadt in dem Rugby. Vier (DRC Hannover, TSV Hannover Linden, SC Germania List und SG 78/08 Hannover) von derzeit acht Mannschaften spielen in der Herren-Bundesliga, seit 1909 wurde 62mal (von 83 ausgetragenen Meisterschaften) die Deutsche Meisterschaft der Herren nach Hannover geholt.
  • Am 25. Januar 1862 wurde in Hannover der erste deutsche Fechtverein (http://www.fechtklub-hannover.de) gegründet, der noch heute existiert. Neben dem Fechtklub Hannover von 1862 (http://www.fechtklub-hannover.de) gibt es inzwischen noch drei weitere Fechtvereine (http://www.hannover.de/deutsch/kultur/sport/spo_art/spo_fech.htm), die den Fechtsport anbieten und auf Turnieren erfolgreich sind.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Januar: "Tage der Neuen Musik"
  • März: Messe CeBIT
  • April: Hannover-Messe
  • Himmelfahrt: "Swinging Hannover" vor dem Rathaus
  • Juli: Schützenfest Hannover
  • Juli bis August: Maschseefest , Kleines Fest in dem Großen Garten (Herrenhausen)
  • Juli bis September: "Musik und Theater in Herrenhausen"
  • August: Altstadtfest
  • Dezember: Weihnachtsmarkt


Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Ein Übersicht über Ehrenbürger der Stadt Hannover findet sich im Artikel Liste der Ehrenbürger von Hannover.

Söhne und Töchter der Stadt

Eine umfassende Übersicht über bedeutende Persönlichkeiten, die Hannover geboren sind, findet sich im Artikel Söhne und Töchter der Stadt Hannover.

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